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Marthashof, Stofanel und kein Ende Die Zukunft des "halböffentlichen Parks" ![]() |
www.marthashof.orgMARTHASHOF GATED – WIE KONNTE DAS PASSIEREN?Kleine Anfrage von Jan Schrecker, Piratenfraktion vom 10.09.2012 an die BVV Pankow – die Antwort von Stadtrat Kirchner erscheint uns überaus unbefriedigend: Prenzlauerberg Nachrichten, 21.08.2012: HALBOFFENER PARK IST ZU Bitte lesen Sie auch die Anfrage unserer Mitstreiterin Adama unten und die Anwort von Herrn Speckmann, seinerzeit Mitarbeiter von S.T.E.R.N. GESELLSCHAFT DER BEHUTSAMEN STADTERNEUERUNG MBH und zuständig für Marthashof im Sanierungsgebiet Teutoburger Platz Von: »Speckmann, Christoph« Sehr geehrte Frau Ulrich, wie sie bereits wissen, ist die öffentliche Zugänglichkeit des Grundstücks Teil des Sanierungsziels, das am 24.04.2007 vom Bezirksamt auf Basis des Gutachterverfahrens beschlossen wurde. Dieses Sanierungsziel ist verbindliche Grundlage für die sanierungsrechtliche Genehmigung. Diese sanierungsrechtliche Genehmigung wurde am 03.03.2008 mit der Nebenbestimmung erteilt, dass »entsprechend dem vorgelegten Freiflächenplan und der Baubeschreibung zu den Außenanlagen eine von der Schwedter Straße aus öffentlich zugängliche und nutzbare Grünfläche inklusive der Errichtung des Kinderspielplatzes vorzunehmen ist«. Der Bescheid oder die Nebenbestimmungen sind nicht angefochten worden und damit rechtskräftig und auch durchsetzbar. Dies gilt auch für den Zeitraum nach Aufhebung des Sanierungsgebietes Teutoburger Platz. Eine zusätzliche Sicherung über eine Baulast oder einen städtebaulichen Vertrag halten wir für nicht erforderlich, da die Nebenbestimmung hinreichend präzise ist. Die öffentlich-rechtliche Durchsetzbarkeit des Sanierungsziel würde sich durch eine Baulast oder eine vertragliche Lösung nicht verbessern. Die Sanierungsziele lassen sich aufgrund der rechtskräftigen Nebenbestimmungen im Wege des Verwaltungszwangs durchsetzen. Mit freundlichem Gruß, i.V. C. Speckmann -----Ursprüngliche Nachricht----- Lieber Herr Speckmann, wir hatten schon einige Male telefonisch bezüglich der Bebauung des Marthashofs miteinander zu tun. Seit der BVV am 10.04., wo es u.a. um dieses Bauvorhaben ging, haben wir uns als Anwohnervertretung bereits zwei mal mit den Bauherren, Herr und Frau Rübberdt von Citybauten, getroffen, um über mögliche Änderungen etc. zu verhandeln. Unser größtes Interesse ist, sicher auch für Sie verständlicher Weise, dass die hintere Häuserzeile niedriger und der Abstand zu unseren Häusern größer wird. Aber auch die so genannte Halböffentlichkeit der Grünanlage, ist immer wieder Gesprächsthema. Da eine öffentlich zugängliche Grünanlage eine Auflage der Sanierungsbehörde etc. war und somit der gesamte architektonische Entwurf davon geprägt ist, fragen wir uns, ob zumindest diese Halböffentlichkeit im Grundbuch oder im städtebaulichen Vertrag gesichert ist oder werden sollte. Vielen Dank und freundliche Grüße, i.A. Adama Ulrich Am 10. Oktober soll der Erste Spatenstich für das neue »hochwertige« Bauprojekt der Stofanel Investment AG sein, bekannt durch »Marthashof« im Prenzlauer Berg. Die jetzige Aufmerksamkeit nutzen engagierte Zehlendorfer Mieter/innen, um zu einem Informationsrundgang zur sozialen Entwicklung im Stadtteil und zu den derzeit fünf größten Luxuswohnbauvorhaben einzuladen: Wollen Sie hierher ziehen, hier leben oder hier bleiben? Entscheiden Sie selbst!Doch wenn Sie mehr wissen wollen über das Leben im Herzen des Prenzlauer Berg in Berlin, das Bauvorhaben Marthashof im Oderberger-Dreieck, dessen politische Hintergründe und seine sozialen Konsequenzen, über die Geschichte des Areals, die Leute, die hier leben, deren Engagement, über andere Projekte und über uns – dann sind Sie hier richtig: Herzlich willkommen! AnliegerInitiative Marthashof AIM
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© 2013 AIM - AnliegerInitiative Marthashof · Link: http://www.marthashof.org/index.php5 · Stand: 19.05.2013 06:05 Uhr

