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Mauerpark und was sich sonst noch tut

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Oderberger Dreieck
 

www.marthashof.org

MARTHASHOF, DIE ANTISOZIALE PLASTIK
TheEuropean.de

Wikipedia Eintrag zu Marthashof

Zum Tod von Peter Woelck

STRASSENSANIERUNG IN PRENZLAUER BERG

taz 12.07.2010: Der neue Geist der Oderberger Straße

VON UWE RADA

Dass es beim Umbau der Oderberger Straße nicht bloß um die Begradigung von Bäumen und Stadtmöbeln geht, sondern vielleicht um noch was ganz Anderes, dazu aufschlussreich das neue Büchlein von Andrej Holm »Wir Bleiben Alle! Gentrifizierung – Städtische Konflikte um Aufwertung und Verdrängung«, unrast-verlag 2010

und hörenswert: Andrej Holm im Küchenradio 21.07.2010 zum Thema Gentrifizierung im Prenzlauer Berg

BIN-Berlin-Flyer hier

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BIN-Berlin.org
Sternmarsch am 10.Juli2010
15 Uhr ab Mauerpark Ecke Bernauer Straße

RETTE DEINE STADT – megaspree.deRouten 10.Juli

Stellungnahme BIN-Berlin.org

Hirschhof gegen Eigentümer

tagesspiegel 26.06.2010: Hofgericht in Prenzlauer Berg

Prenzlberger Ansichten Juni 2010

Vision und Alptraum: Marthashof
von Torsten Lehmann

Kaum ein anderes Bauvorhaben hat in Prenzlauer Berg in den letzten anderthalb Jahren für soviel Aufsehen und Kontroversen gesorgt wie das Projekt Marthashof. Auf einem Areal von ca. 12.000 qm entstehen 139 exklusive Eigentumswohnungen in 4- bis 6-geschossigen Mehrfamilienhäusern. »Urban Village« nennt der Investor Stofanel das Konzept, dass das großstädtische Wohnen im Grünen ermöglichen und die Komponente ökologischer Anspruch mit einbinden soll. Die Anliegerinitiative Marthashof (AIM) spricht hingegen von neuen Mauern und Ausgrenzung.

SPIEGEL Online/ Video Spezial: Wem gehört Berlin?

Prenzlauer Berg – Streit um Luxuslofts ... Sie sind der selbst organisierte Widerstand gegen das »Marthashof«-Projekt. In ihrer gleichnamigen Bürgerinitiative kämpfen sie gegen die ...

NZZ Online 10.03.2010, Sieglinde Geisel: Das Kiezgefühl in der Metropole – Aufwertung und Verlust: Wie sich der Berliner Stadtbezirk Prenzlauer Berg verändert

...Die «Anlieger-Initiative Marthashof» (AIM) will das Luxusprojekt in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft nicht hinnehmen...

Nu is jut! – Stellungnahme AIM zu den Vorgängen um das STOFANEL-Bauprojekt am Griebnitzsee

AIM unterstützt die Bemühungen des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND Berlin) und der Bürger am Griebnitzsee gegen die erteilte Baugenehmigung und fordert die Verantwortlichen des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf auf, dem antiökologischen und antisozialen Treiben der Investoren an der Bäkewiese ein Ende zu setzen mit dem Ziel der Erhaltung von Flora und Fauna dieses einzigartigen Naturschutzgebiets.

DER TAGESSPIEGEL Brandenburg, 04.03.2010, von Daniela Englert

GRIEBNITZSEE Naturschützer lassen Wald neu definieren

Fällungen in Zehlendorf und am Griebnitzsee: Der BUND zieht im Kampf um Bäume vor Gericht.

Bund-Berlin.de 26.02.2010: »STOFANEL nagelt Nisthöhlen zu und lässt Tiere Hungertod sterben«

»...Ab dem ersten März werden Fällungen nur genehmigt, wenn keine schützenswerten Tiere sich in den Bäumen befinden.
Nun versucht der Bauherr die Situation so zu lösen, dass diese Tiere in ihren Winterquartieren verenden bzw. keine weiteren die Nist- und Schutzhöhlen beziehen können...«

Aktuell zum Thema Mauerpark

Pressemitteilung mauerpark-fertigstellen.de 20.02.2010

Abschließende Abstimmung zum Mauerpark verschoben auf die nächste BVV Mitte-Sitzung:

BVV Mitte, Do 18.03.2010 ab 17:30 Uhr, Parochialstr.3

Kompromiss erfunden – Bezirksverordnete in Mitte nehmen Kurs auf Mauerparkbebauung
von Mario Rieger, 29.01.2010

»Grüne« in Mitte bekämpfen »große« grüne Lösung für den Mauerpark
Ein Kommentar von Frank Mankyboddle, CARambolagen

Ansprache von AIM auf der DEMO vom 14.11.2009 vom Mauerpark bis zum Roten Rathaus

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vielen Dank Leute, dass Ihr gekommen seid! den Dank sprech ich im Namen des Mauerparks aus, denn den wollen und werden WIR GEMEINSAM retten! MAUERPARK IS OUR PARK

wir von der AnliegerInitiative Marthashof.org, kurz AIM, wenden uns gegen das Bauprojekt Marthashof in der Schwedter Strasse. Da soll uns das Beton-UFO, das quasi im Hinterhof der Oderberger gelandet ist, als »italienisches Lebensgefühl« verkauft werden.
dass die uns dadurch TagesLicht klauen und dem ganzen Kiez einen Park, der da mal ursprünglich geplant war, interessiert Investoren und Bezirksamt nicht.
was für die zählt ist das Prenzelberger Lebensgefühl, das sie verkaufen wollen an das sogenannte »Neue Berliner Bürgertum«:

so mal durch die Kulisse der Oderberger flanieren, und dann husch husch zurück in die ganzheitlich geplante Betonwüste der gated community – die muss man dann natürlich auch ordentlich bewachen lassen. auf gute Nachbarschaft!

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»das ist eben so eine Welle dieser Gentrifizierung« wird gesagt -
in Wahrheit ist es doch ein tsunami, wenn 600 solcher Leute auf einen Schlag dort einziehen. diese welle hat die ersten schon fast weggespült: verdrängt und ausgegrenzt, wie der berühmte Photograph Peter Woelck in der Kastanienallee.
»Verwertungskündigung« heißt das Zauberwort mit dem er aus seinem Mietvertrag aus DDR-Zeiten rausgedrängt werden soll: so wird Platz geschaffen für die. Jetzt erst recht: WIR BLEIBEN ALLE !

nun soll der MAUERPARK bebaut werden, so planen das Vivico Real-Estate und Baustadrat Mitte Ephraim Gothe von der SPD – und wieder will das niemand.
oder wollt ihr, dass weitere 45000 qm Erde da vorne unter Beton versiegelt werden, damit sich dann 6 -10 geschossige Alpträume darauf türmen?
schaut Euch doch den Marthashof von der Schwedter aus mal an,
da habt Ihr eine Kostprobe!

was soll passieren: ein sozialer Begegnungsraum, am »sozialen Äquator« zum Wedding, den die Menschen dem Todesstreifen quasi abgerungen haben, soll wieder vernichtet werden; ein ästhetischer Raum, in dem man frei atmen kann, der einzigartige Lichtverhältnisse mitten in der grauen Stadt erleben lässt – all das soll hier dem Untergang preisgegeben werden:

diese Planungen ohne Beteiligung der Bürger, die bereits hier wohnen, nennen WIR NICHT demokratische Stadtentwicklung

Schwarz-Gelb betet uns vor: wir brauchen doch aber Wachstum gerade jetzt in der Wirtschaftskrise. Frau Merkel hat uns doch sogar ein Wachstumsbeschleunigungsgesetz verordnet.
Verdichtung- bis hinein in die kleinsten Baulücke: wir haben doch nicht so ein riesiges Areal privatisiert, um es dann an die Bürger zu vergeuden, – und nebenbei wird der Wedding sogar noch etwas aufgewertet...; nur Wachstum bringt Berlin richtig voran, stimmt der Senat ein – naja bei sozialen Einrichtungen sparen wir halt dann, bis es quietscht...»

InvestorenGier – das ist nun mal der Motor dieses ungehemmten, endlosen Wachstums. aber wem huldigen wir da? in der Biologie nennen wir das, was immer nur in eine Richtung wächst: Krebs!
unsere Gesellschaft hat sich die Krebsgeschwulst zum Götzen erkoren!

wir von AIM nennen das ganz simpel:
die antiökologische und antisoziale Zurichtung unserer Lebensverhältnisse unter dem Diktat einer niedergehenden Finanzökonomie

Wir werden nicht mehr Politik, Verwaltung und Investoren das Feld überlassen. wir fordern Bürgerbeteiligung – mit Nachdruck ein:
die Kaputtsanierung der Oderberger haben unsere Mitstreiter von der BIOS gerade noch verhindern können. Jetzt verlangen wir ein Umdenken, nicht nur beim geplanten Umbau der Kastanienallee, sondern auch beim Oderberger Stadtbad oder bei der Bebauung des ehemaligen Mauerstreifens unter anderem am Engelbecken und an der Bernauer Strasse.

Deshalb haben wir gemeinsam mit anderen Initiativen aus ganz Berlin BIN-Berlin.org gegründet, das BürgerInitiativen-Netzwerk, das allen initiativen Bürgern offensteht.

Wir brauchen solche breiten sozialen Bündnisse, Leute die sich solidarisch organisieren, frei von jeder Hierarchie, die ihre Erfahrungen kommunizieren.
bei Bin-Berlin bekämpfen wir Bevormundung, die aus dem eigenen Unwissen entsteht: da lernen wir von Bauordnungen und Tagesordnungen der BVV, – und vor allem von anderen Initiativen !

was wir NICHT brauchen sind Berührungsängste. ob Ihr mir‘s glaubt oder nicht: bei der Initiative Mauerpark fertig-stellen, habe ich sogar junge AntiFa an einem Tisch gesehen mit nicht mehr ganz so jungen CDU-Parteigängern.

nur so wird es uns gelingen, den Mauerpark-Aberwitz zu stoppen, und nur so werden wir dann Herrn Wowereit, der ja heute Post von uns bekommt, mitsamt Frau Junge-Reyer erfolgreich vor uns her treiben!

eins noch zum Schluß: letztes Jahr kommentierte der Marthashof-Investor den erfolgreichen Bürgerentscheid unserer Freunde von Media-Spree-VERSENKEN so:
»Mich rufen die Leute von überall her an und fragen, wie so ein Provinztheater in der Hauptstadt überhaupt passieren konnte.«

Ich bin sicher, solche Anrufe wie Ludwig Maximilian Stoffel sie überall aus Bayern bekam, werden die Vivico-Manager sehr bald auch aus dem schönen Österreich bekommen.

Dann bis demnächst: am 25. November um 16:30 Uhr, Kundgebung vor BVV Saal Mitte in der Parochialstrasse 3!

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STOPPT die Pläne von Stadtrat Gothe und VIVICO-Real Estate! Keine Fortsetzung der Marthashof-Betonkatastrophe!

Mit Redebeiträgen u.a. von BIN-Berlin.org und AIM/ marthashof.org

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Wollen Sie hierher ziehen, hier leben oder hier bleiben? Entscheiden Sie selbst!

Doch wenn Sie mehr wissen wollen über das Leben im Herzen des Prenzlauer Berg in Berlin, das Bauvorhaben Marthashof im Oderberger-Dreieck, dessen politische Hintergründe und seine sozialen Konsequenzen, über die Geschichte des Areals, die Leute, die hier leben, deren Engagement, über andere Projekte und über uns – dann sind Sie hier richtig:

Herzlich willkommen!

AnliegerInitiative Marthashof AIM

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AIM-Flyer GEGEN NEUE MAUERN

NETZWERK BIN-Berlin.org

English: FIGHT GENTRIFICATION! www.marthashof.info

M A R T H A S H O F B L O G

Video von der Mauerpark Demo 14.11.2009

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Helft mit, den Spielplatz zu retten – der Eckspielplatz ist der Strand des Brunnenviertels! – Infos unter www.eckspielplatz-retten.org

Lychener 64

D 2010, R:
Jakob Rühle, Fabio Dondero, Teresina Moscatiello, 83 Min.
Berlin-Premiere mit Regisseuren und Team

Rheinischer Merkur, 09.07.2009
Paradies hinter Schloss und Riegel – von Viola Keeve
...Zu hoch, zu nah sei das Gebäude an der Grenze, würde Nachbargärten verschatten, habe nicht wie geplant einen Park. Seit 2008 kämpft die »Anliegerinitiative Marthashof« für den Erhalt ihres Viertels – und gegen die Auswüchse der »Gentrifizierung«, für die linksalternative Szene längst ein Kampfbegriff...

Berliner Morgenpost, 12.07.2009

PROTEST – Demonstration mit Riesenbaby gegen Spreeufer-Bebauung – Von Philip Kuhn

Unter dem Motto »Berlin frisst ihre Kinder« haben laut Veranstalter »Megaspree« etwa 8000 Menschen gegen die »Vermarktung und Privatisierung« des Spreeufers demonstriert. Die Polizei hatte am Abend von lediglich etwa 2500 Demonstranten gesprochen.

Laden in der Oderberger Straße ISOT muss schließen

Erlebte Gentrifizierung


© 2010 AIM - AnliegerInitiative Marthashof  ·  Link: http://www.marthashof.org/index.php5  ·  Stand: 29.07.2010 13:28 Uhr